Hundeführerschein Brandenburg

Der Hundeführerschein ist in etlichen Bundesländern schon lange Pflicht, nun ist er auch in Brandenburg zur Vorschrift geworden. Die Halter der Hunde müssen ihre Sachkenntnis nachweisen und belegen, dass sie alles Wesentliche über Hunde wissen und dass der Vierbeiner unter guter Aufsicht ist.

Ein Hund muss an die Leine

Ja, man kann aber dem Hund das Halsband ersparen, wenn man einen Hundeführerschein macht. Frauchen, Herrchen und der Hund werden selbstverständlich geprüft und wenn man diese Prüfung besteht, gibt es dann den Hundeführerschein. Die Hundeprüfung testet den Hund, Platz, Sitz, bei Fuß oder ähnliche Befehle muss der Hund einfach können. Dass er ohne Kommando die Straße nicht so einfach überqueren darf und das er Passanten nicht anspringt, ist wohl selbstverständlich. Offiziell ist es ein Sachkundenachweis und wer einen Hundeführerschein besitzt, kann seinen geliebten Vierbeiner auch weiterhin frei laufen lassen.

Wo kann man den Hundeführerschein Brandenburg machen?

Von zertifizierten Hundetrainern wird regelmäßig ein solcher Kurs angeboten, aber auch der Berufsverband der Hundeerzieher bietet eine Ausbildung an. Den Hundeführerschein Brandenburg kann man aber auch beim Verband für das deutsche Hundewesen erwerben. Diese Ausbildung schließt selbstverständlich auch die Hundeprüfung mit ein.

Die Kosten

Die Kosten für einen Hundeführerschein und die Hundeprüfung variieren recht stark. Der Hundeführerschein werden von öffentlichen Hundeschulen und von vielen Vereinen für Hunde angeboten und die können natürlich die Preise selbst bestimmen. Aber keine Sorge, in aller Regel ist mit Kosten von etwa 100 Euro zu rechnen. Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung und wenn Herrchen und Hund bestehen, gibt es dann den Hundeführerschein, bzw. erhält der Hund eine Plakette.

Fragen an den Hundehalter

Bei der theoretischen Prüfung muss das Herrchen oder Frauchen zum Beispiel Fragen über das Sozialverhalten des Hundes beantworten und wie die Kommunikation mit dem Hund eigentlich klappt. Fragen zur Pflege, Haltung und Körpersprache des Vierbeiners werden auch gestellt, der Hundebesitzer muss einfach seinen geliebten Vierbeiner gut verstehen und ihm ein gemütliches Heim präsentieren. Der theoretische Teil des Hundeführerscheins beinhaltet bis zu 200 Fragen, die jeder Hundehalter beantworten sollte. Die Sachgebiete sind völlig unterschiedlich.

Wie viele dieser Fragen muss der Hundehalter richtig beantworten?

Mindestens 70 % der Fragen müssen richtig beantwortet werden, nur dann erhält man den Hundeführerschein Brandenburg. Das schaffen aber die meisten Bewerber, es gibt Vorbereitungskurse, Lern-Apps oder Sachbücher.

Der praktische Teil

Hier steht natürlich auch eine Hundeprüfung an, ganz wichtig ist, dass der Hund aufs Wort hört und dass er mit seinem Besitzer völlig konform geht. Das Mensch-Hund-Team muss einfach passen, es wird sich in verschiedenen Alltags-Situationen bewähren müssen. Diese Hundeprüfung geschieht an völlig anderen Orten, der Hund darf sich keinesfalls ablenken lasen und auch das Gehen an der Leine darf keine Probleme verursachen. Der Hund darf also nicht an der Leine ziehen und Richtung und Tempo bestimmt nur sein Herrchen. Wenn der Hundeführer stehen bleibt, muss auch der Hund stehenbleiben. Die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Steh“, „Bleib“ oder „bei Fuß“ muss der Hund mühelos beherrschen.

Gemeinsam trainieren

Hund und Mensch können gemeinsam trainieren, das macht nicht nur Spaß, es festigt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Und das nicht nur für den Hundeführerschein Brandenburg. Auch wenn bei der Prüfung nicht alles glatt läuft, ist das noch lange kein Weltuntergang. Bei der praktischen Prüfung sind durchaus verschiedene Hilfsmittel erlaubt, so darf eine Pfeife benutzt werden und ein festschnallbares Halsband kann man auch nutzen. Weiterhin sind Leckerlis erlaubt, der Hund muss ja bei der Prüfung auch mal belohnt werden. Sicht- und Hörzeichen dürfen auch eingesetzt werden, sie sind zulässig und werden nicht beanstandet.

Das neue Hundegesetz

Nach jahrelanger Diskussion wurde nun das neue Hundegesetz verabschiedet. Hundehalter müssen jetzt einen Kot-Beutel dabei haben und Hund müssen auf öffentlichen Straßen und Plätzen an der Leine geführt werden. Eine Sachkundeprüfung kann allerdings die Leinen-Pflicht lockern. Für gefährliche Hunde gilt jetzt die Maulkorb-Pflicht.

Fazit zu: Hundeführerschein Brandenburg

Es ist gut, dass ein Hundeführerschein jetzt Pflicht ist, denn damit haben die Mitmenschen weniger Angst von einem Hund angefallen zu werden. Aber auch der Vierbeiner profitiert davon, er baut ein viel engeres Verhältnis zu seinem Herrchen oder Frauchen auf. An die Leinen-Pflicht gewöhnt sich der Hund sicher ganz schnell.

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