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6 Hunde mit wenig Jagdtrieb – entspannte Spaziergänge voraus!

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6 Hunde mit wenig Jagdtrieb – entspannte Spaziergänge voraus!

Das Wichtigste in Kürze

Welche Hunde gibt es, die keinen Jagdtrieb haben?

Es gibt keine Hunde, die gar keinen Jagdtrieb haben, denn alle Hunde stammen von Wölfen ab und haben daher einen natürlichen Instinkt zum Jagen. Es gibt aber Hunderassen mi schwachem Jagdtrieb. Erfahre mehr…

Welche Hunderassen sind ausgeglichen und ruhig?

Es gibt viele Hunderassen, die ein freundliches und ruhiges Wesen haben und sich gut als Familienhunde eignen. Dazu gehören zum Beispiel der Golden Retriever, der Mops, der Malteser oder der Cavalier King Charles Spaniel. Mehr zum Malteser…

Welche Hunde lassen sich leicht erziehen?

Die Erziehung eines Hundes hängt auch vom individuellen Charakter ab. Generell gelten aber Hunderassen, die intelligent und lernwillig sind, als leicht erziehbar. Dazu gehören der Pudel, Border Collie und Labrador Retriever.

Hunde mit wenig Jagdtrieb – vielleicht genau das Richtige für Dich? Du liebst Hunde, aber Du hast keine Lust, ständig hinter ihnen herzurennen, wenn sie einem Hasen oder einem Eichhörnchen hinterherjagen? Du suchst nach einem ruhigen und ausgeglichenen Vierbeiner, der sich leicht erziehen lässt und gut zu Deiner Familie passt? Hier erfährst Du alles über Hunde mit wenig Jagdtrieb, welche Rassen es gibt und worauf Du bei der Auswahl und Haltung achten solltest.

Warum haben manche Hunde einen schwachen Jagdtrieb?

Der Malteser ist ein Beispiel für einen Hund mit wenig Jagdtrieb.

Um zu verstehen, warum manche Hunde einen schwachen Jagdtrieb haben, müssen wir einen Blick auf die Geschichte der Hundezucht werfen. Die ersten Hunde wurden vor etwa 15.000 Jahren aus Wölfen domestiziert. Die Menschen nutzten Hunde vor allem als Begleiter bei der Jagd oder als Wachhunde für das Vieh. Daher wurden vor allem Hunderassen gezüchtet, die einen ausgeprägten Jagdtrieb hatten und gut auf Kommandos reagierten.

Im Laufe der Zeit kamen jedoch auch andere Zwecke für die Hundezucht hinzu. So wurden Hunde als Gesellschafts- oder Schoßhunde gezüchtet, die vor allem niedlich aussehen sollten und keine besonderen Fähigkeiten benötigten.

Oder Hunde wurden als Arbeitshunde eingesetzt, die spezielle Aufgaben erfüllen mussten, wie zum Beispiel Schlitten ziehen oder Menschen retten. Für diese Zwecke war ein starker Jagdtrieb eher hinderlich oder sogar gefährlich. Daher wurden Hunderassen gezüchtet, die einen geringeren Jagdtrieb hatten und sich mehr auf ihren Menschen konzentrierten.

Heute gibt es eine große Vielfalt an Hunderassen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnissen. Einige haben immer noch einen starken Jagdtrieb, andere haben ihn fast verloren.

Das bedeutet aber nicht, dass alle Hunde ohne Jagdtrieb gleich sind. Sie haben immer noch ihren eigenen Charakter und ihre eigene Persönlichkeit. Deshalb sollte man sich immer gut informieren, bevor man sich einen Hund anschafft.

Wie erkenne ich einen Hund mit wenig Jagdtrieb?

Es gibt einige Anzeichen, die Dir helfen können, einen Hund mit wenig Jagdtrieb zu erkennen. Du kannst zum Beispiel darauf achten, wie der Hund auf sich bewegende Objekte reagiert. Wenn er sofort losrennt oder bellt, sobald er etwas sieht oder hört, das seine Aufmerksamkeit erregt, hat er wahrscheinlich einen starken Jagdtrieb. Bleibt er dagegen ruhig oder schaut nur kurz hin und kommt dann zu Dir zurück, hat er wahrscheinlich einen schwachen Jagdtrieb.

Ein weiterer Hinweis ist das Verhalten des Hundes gegenüber anderen Tieren. Reagiert er aggressiv oder neugierig auf andere Hunde, Katzen, Vögel oder Kleintiere, hat er wahrscheinlich einen starken Jagdtrieb. Wenn er dagegen freundlich oder desinteressiert auf andere Tiere reagiert, hat er wahrscheinlich einen schwachen Jagdtrieb.

Natürlich sind diese Anzeichen nicht immer eindeutig und können je nach Situation variieren. Außerdem kann der Jagdtrieb eines Hundes auch durch Erziehung und Training beeinflusst werden. Deshalb solltest Du Dich immer auch über die Rasse und die Herkunft des Hundes informieren, bevor Du ihn kaufst oder adoptierst.

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Vor- und Nachteile eines Hunds mit wenig Jagdtrieb

Vorteile

Leichtere Leinenführung
Verträglichkeit mit anderen Tieren höher
Stärkere Konzentrationsfähigkeit
Leichtere Erziehung und Training
Als Familienhund geeignet

Nachteile

Genug Beschäftigung wichtig
Auslauf und Bewegung nötig
Sozialkontakt mit anderen Hunden wichtig
Viel Aufmerksamkeit und Zuneigung

Welche Hunderassen haben wenig Jagdtrieb?

Es gibt viele Hunderassen, die wenig Jagdtrieb haben und sich deshalb gut als Familienhund eignen. Einige davon stellen wir hier vor:

1. Französische Bulldogge

Bei der Französischen Bulldogge handelt es sich um eine kleine, kompakte Hunderasse, die ursprünglich aus England stammt. Sie wurde als Begleithund für Arbeiter gezüchtet und später in Frankreich weiterentwickelt. Charakteristisch ist ihr niedliches Aussehen mit den großen Ohren und der kurzen Schnauze.

Sie hat ein freundliches und verspieltes Wesen und ist sehr anhänglich zu ihren Menschen. Ihr Jagdtrieb ist sehr gering, sie kuschelt lieber als zu jagen. Außerdem hat sie wenig Haare, bellt kaum und braucht nur wenig Auslauf. Sie eignet sich daher gut für Wohnungen ohne Garten.

Tipp: Die Französische Bulldogge ist sehr hitzeempfindlich und kann schnell überhitzen. Achte daher darauf, dass sie immer genügend Wasser zur Verfügung hat und vermeide es, sie bei hohen Temperaturen zu lange draußen zu lassen.

2. Malteser

Der Malteser ist eine kleine und flauschige Hunderasse, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Er hat einen geringen Jagdtrieb und ist freundlich zu anderen Tieren, insbesondere Katzen, Kindern und Familienmitgliedern. Er ist sehr faul und schmust viel lieber als zu jagen.

3. Japanischer Kinn

Der Japanische Kinn ist eine kleine und süße Hunderasse, die ursprünglich aus Japan stammt. Er hat einen geringen Jagdtrieb und ist ein ausgezeichneter Spielkamerad. Er ist sehr anpassungsfähig an seine Umgebung und versteht sich gut mit Katzen und anderen Tieren.

4. Pyrenäen-Berghund

Der Pyrenäenberghund ist eine große, majestätische Hunderasse, die ursprünglich aus den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien stammt. Er wurde als Wachhund für Schafe gezüchtet, um sie vor Raubtieren wie Bären und Wölfen zu schützen.

Charakteristisch ist sein langes, dichtes weißes Fell, das ihn vor Kälte schützt. Er hat ein ruhiges und selbstsicheres Wesen und ist seiner Familie gegenüber sehr loyal.

Er verfügt über einen sehr geringen Jagdinstinkt und jagt die Schafe lieber nicht, als sie zu beschützen. Seine Haare sind lang, er bellt oft und braucht viel Auslauf. Er ist daher eher für Häuser mit großen Gärten geeignet.

Hinweis: Der Pyrenäenberghund ist sehr eigenständig und braucht eine konsequente Erziehung. Er kann auch sehr territorial und Fremden gegenüber misstrauisch sein.

5. Bichon Frisé

Der Bichon Frisé ist ein beliebter Hund, da er so pflegeleicht und verspielt ist.

Der Bichon Frisé ist eine kleine, flauschige Hunderasse aus dem Mittelmeerraum. Er wurde als Schoßhund für den Adel gezüchtet und später als Zirkushund bekannt. Typisch für ihn ist sein lockiges, weißes Fell, das regelmäßig gepflegt werden muss.

Er hat ein fröhliches und lebhaftes Wesen und ist sehr anpassungsfähig an seine Umgebung. Der Jagdtrieb ist sehr gering und er spielt lieber mit seinem Spielzeug als zu jagen. Er haart wenig, bellt selten und braucht wenig Auslauf. Deshalb eignet er sich gut für Wohnungen ohne Garten.

Übrigens: Der Bichon Frisé ist eine hypoallergene Hunderasse, das heißt, er verliert kaum Haare oder Hautschuppen, die Allergien auslösen können. Er ist daher ideal für Menschen mit einer Hundehaarallergie.

6. Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist eine große, kräftige Hunderasse aus der Schweiz. Er wurde als Bauernhund gezüchtet, um das Vieh zu treiben oder den Wagen zu ziehen. Charakteristisch ist sein langes, dreifarbiges Fell, das ihn vor der Kälte schützt.

Er hat ein sanftes und treues Wesen und ist sehr kinderlieb. Außerdem hat er einen sehr geringen Jagdtrieb und bleibt lieber bei seiner Familie, als auf die Jagd zu gehen. Er trägt viel Fell, bellt wenig und braucht viel Auslauf. Er ist daher eher für Häuser mit großem Garten geeignet.

Der Berner Sennenhund ist sehr kälteempfindlich und friert schnell. Achte daher darauf, dass er immer genügend Schutz vor der Kälte hat und vermeide es, ihn bei niedrigen Temperaturen zu lange draußen zu lassen.

Wie halte ich einen Hund mit geringem Jagdtrieb?

Wenn Du Dich für einen Hund mit geringem Jagdtrieb entschieden hast, musst Du einige Dinge beachten, damit er ein glückliches und gesundes Leben führen kann. Hier sind einige Tipps, wie Du Deinen Hund richtig halten kannst:

  • Informiere Dich über die Bedürfnisse Deiner Hunderasse. Jede Hunderasse hat andere Ansprüche an Ernährung, Pflege, Gesundheit und Beschäftigung. Informiere Dich deshalb gut über die speziellen Bedürfnisse Deiner Hunderasse und halte Dich an die Empfehlungen des Züchters oder Tierarztes.
  • Gib Deinem Hund ausreichend Auslauf und Bewegung. Auch wenn Dein Hund nur einen geringen Jagdtrieb hat, braucht er genügend Auslauf und Bewegung, um fit und gesund zu bleiben. Gehe mindestens zweimal täglich mit Deinem Hund spazieren oder spiele mit ihm im Garten oder im Park. Achte aber darauf, dass Du Deinen Hund weder über- noch unterforderst.
  • Biete Deinem Hund ausreichend Beschäftigung und Abwechslung. Ein Hund mit wenig Jagdtrieb kann sich schnell langweilen oder unterfordert fühlen, wenn er nichts zu tun hat. Biete ihm deshalb genügend Beschäftigung und Abwechslung, zum Beispiel mit Spielzeug, Intelligenzspielen, Tricks oder Agility. Achte aber darauf, Deinen Hund nicht zu überreizen oder zu stressen.
  • Lass Deinen Hund nicht alleine. Ein Hund mit wenig Jagdtrieb ist meist sehr menschenbezogen und anhänglich. Er kann daher schnell einsam oder traurig werden, wenn er allein gelassen wird. Lass Deinen Hund deshalb nicht zu lange alleine oder sorge dafür, dass er jemanden hat, der sich um ihn kümmert.
  • Erziehe Deinen Hund richtig. Auch wenn Dein Hund nur einen geringen Jagdtrieb hat, braucht er eine gute Erziehung, um sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Erziehe Deinen Hund mit Liebe, Geduld und Konsequenz und benutze positive Verstärkung statt Strafe. Achte aber darauf, dass Du Deinen Hund nicht unterordnest oder dominierst.

Ein wunderbarer Freund

Hunde mit wenig Jagdtrieb sind ideal für Menschen, die einen ruhigen und ausgeglichenen Vierbeiner suchen, der sich leicht erziehen lässt und gut zu ihrer Familie passt. Es gibt viele Hunderassen, die einen geringen Jagdtrieb haben und sich daher gut als Familienhunde eignen.

Du solltest Dich aber immer gut informieren, bevor Du Dir einen Hund anschaffst, denn jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Bedürfnisse. Wenn Du Deinem Hund genügend Auslauf, Beschäftigung, Sozialkontakt und Liebe gibst, wirst Du einen treuen und glücklichen Begleiter haben.

Quellen