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Können Hunde schwimmen? Tipps und Tricks für den Badespaß 

Können Hunde schwimmen? Tipps und Tricks für den Badespaß 

Das Wichtigste in Kürze

Können Hunde von Natur aus schwimmen?

Die meisten Hunde können instinktiv das sogenannte Hundepaddeln, wenn sie ins Wasser kommen. Das bedeutet aber nicht, dass alle Hunde gute Schwimmer sind. Eine gute Vorbereitung ist immer wichtig…

Welche Hunde können besonders gut schwimmen? 

Es gibt einige Hunderassen, die für das Schwimmen gezüchtet wurden oder besondere Merkmale haben, die ihnen das Schwimmen erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel Retriever, Spaniel, Neufundländer und andere.

Wie lange kann mein Hund höchstens schwimmen? 

Das hängt von der Kondition, dem Alter und der Gesundheit Deines Hundes ab. Generell gilt, dass Du Deinen Hund nicht überanstrengen solltest und ihm regelmäßig Pausen gönnst. Zudem brauchst Du die richtige Ausrüstung…

Können Hunde schwimmen? Die Antwort auf diese Frage erhälst Du hier. Schwimmen ist eine tolle Aktivität für Dich und Deinen Hund, die euch nicht nur Spaß macht, sondern auch eure Gesundheit fördert.

Doch bevor Du mit Deinem Hund ins Wasser springst, solltest Du einige Dinge beachten, damit das Schwimmerlebnis für euch beide sicher und angenehm ist. In diesem Artikel erfährst Du alles, was Du über das Schwimmen mit Hund wissen musst: von der richtigen Vorbereitung über die passende Ausrüstung bis hin zu den besten Orten zum Schwimmen.

Wie bereite ich meinen Hund auf das Schwimmen vor?

Dein Hund muss sich zunnächst langsam an das Wasser gewöhnen

Nicht jeder Hund ist von Anfang an ein begeisterter Schwimmer. Manche Hunde haben Angst vor dem Wasser oder sind unsicher, wie sie sich darin bewegen sollen. Deshalb ist es wichtig, Deinen Hund langsam und positiv an das Wasser zu gewöhnen. Hier sind einige Tipps, wie Du Deinen Hund auf das Schwimmen vorbereiten kannst:

  • Beginne mit flachem und ruhigem Wasser, zum Beispiel an einem See oder einem Bach. Lass Deinen Hund erstmal am Ufer schnüffeln und spielen. Wenn er neugierig wird, kannst Du ihn ermutigen, mit Dir ins Wasser zu gehen. Bleibe dabei immer an seiner Seite und halte ihn gegebenenfalls am Geschirr fest.
  • Verwende Spielzeug oder Leckerlis, um Deinen Hund zu motivieren, ins Wasser zu gehen. Wirf das Spielzeug aber nicht zu weit ins Wasser, sondern nur so weit, dass Dein Hund noch stehen kann. Lobe ihn überschwörlich, wenn er das Spielzeug holt oder ins Wasser geht.
  • Zwinge Deinen Hund niemals ins Wasser oder werfe ihn hinein. Das kann zu Panik und Trauma führen und das Vertrauen zwischen euch zerstören. Sei geduldig und respektiere das Tempo Deines Hundes. Manche Hunde brauchen mehr Zeit als andere, um sich ans Wasser zu gewöhnen.
  • Übe regelmäßig mit Deinem Hund das Schwimmen in kurzen Einheiten. Steigere dabei langsam die Tiefe und die Dauer des Schwimmens. Achte darauf, dass Dein Hund nicht überfordert oder unterkühlt wird. Beende jede Übungseinheit mit einem positiven Erlebnis, zum Beispiel einem Spiel oder einem Leckerli.
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Welche Ausrüstung brauche ich?

Um das Schwimmen mit Hund sicher und komfortabel zu gestalten, solltest Du einige Ausrüstungsgegenstände dabei haben. Hier sind einige Empfehlungen:

  • Eine Schwimmweste für den Hund: Schwimmwesten sind vor allem für Hunde sinnvoll, die noch nicht gut schwimmen können, schnell ermüden oder gesundheitliche Probleme haben. Eine Schwimmweste gibt Deinem Hund Auftrieb, Sicherheit und Sichtbarkeit im Wasser. Achte darauf, dass die Schwimmweste gut sitzt und Deinen Hund nicht behindert oder scheuert.
  • Ein Geschirr für Deinen Hund: Beim Schwimmen mit Deinem Hund ist ein Geschirr besser als ein Halsband. Es verteilt den Druck besser auf den Körper Deines Hundes und Du kannst ihn leichter aus dem Wasser heben. Außerdem vermeidest Du, dass Dein Hund sich am Hals verletzt oder würgt, wenn er an der Leine zieht.
  • Eine Schleppleine für Deinen Hund: Dies ist eine lange Leine, die Du am Geschirr Deines Hundes befestigst. Damit kannst Du Deinen Hund kontrollieren und ihn zu Dir zurückrufen, wenn er im Wasser ist. Eine Schleppleine ist besonders nützlich, wenn Du mit Deinem Hund an einem Ort schwimmst, an dem er nicht frei laufen darf oder an dem Gefahren lauern, wie z. B. Strömungen oder Boote.
  • Ein Handtuch oder einen Bademantel für Deinen Hund: Wenn Du ein Handtuch oder einen Bademantel mitbringst, kannst Du Deinen Hund nach dem Schwimmen abtrocknen und warm halten. Besonders wichtig ist dies bei kühlen Temperaturen oder bei Hunden mit langem oder dichtem Fell. Achte darauf, auch die Ohren Deines Hundes trocken zu rubbeln, um Infektionen vorzubeugen.
  • Ein Wassernapf und frisches Trinkwasser für Deinen Hund: Dein Hund verliert beim Schwimmen viel Flüssigkeit und braucht daher ausreichend Wasser zum Trinken. Stelle ihm immer einen Wassernapf mit frischem Trinkwasser zur Verfügung und ermuntere ihn, regelmäßig zu trinken. Vermeide es, Deinen Hund aus dem Wasser trinken zu lassen, da es Bakterien oder Schadstoffe enthalten kann.

Interessant:

Manche Hunde haben einen natürlichen Instinkt für das Schwimmen, während andere es erst lernen müssen. Hunde, die für Aufgaben im Wasser gezüchtet wurden, wie z. B. das Apportieren von Enten oder das Fischen, haben in der Regel Schwimmhäute, wasserabweisendes Fell und eine kräftige Rute, die ihnen das Schwimmen erleichtert. Beispiele für solche Rassen sind Labrador Retriever, Portugiesische Wasserhunde und Irish Water Spaniels.

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Wo kann ich mit meinem Hund schwimmen gehen?

Ein See eignet sich sehr gut zum Baden mit dem Hund

Es gibt viele verschiedene Orte, wo Du mit Deinem Hund schwimmen gehen kannst. Hier sind einige Beispiele:

  • Der See: Ein beliebter Ort zum Baden mit Hund ist der See, da er meist flach, ruhig und sauber ist. Achte aber darauf, dass Du nur an ausgewiesenen Stellen badest und Dein Hund andere Badegäste nicht stört. Informiere Dich auch über die Wasserqualität und mögliche Gefahren wie Blaualgen oder Angelhaken.
  • Das Meer: Am Meer gibt es für Dich und Deinen Hund viel zu erleben: Wellen, Salzwasser und Sand. Sorge aber dafür, dass Du nur an hundefreundlichen Stränden badest und Dein Hund nicht zu viel Salzwasser schluckt. Spüle das Fell Deines Hundes nach dem Baden mit Süßwasser ab, um Hautreizungen zu vermeiden.
  • Der Fluss: Auch der Fluss kann ein erfrischendes Bad für Deinen Hund sein, da er oft kühl und klar ist. Geh aber nur an sicheren Stellen baden und unterschätze die Strömung nicht. Vermeide auch das Baden in der Nähe von Schiffen oder Wasserkraftwerken.
  • Das Schwimmbad: Im Winter oder bei schlechtem Wetter ist das Schwimmbad eine gute Möglichkeit, mit dem Hund zu baden, da es beheizt und überdacht ist. Allerdings sollte man nur an bestimmten Tagen oder in bestimmten Becken baden, die für Hunde zugelassen sind. Spüle das Fell Deines Hundes nach dem Baden mit Süßwasser ab, um Chlorrückstände zu entfernen.

Hinweis: Informiere Dich immer vorher über die Regeln und Vorschriften zum Schwimmen mit Hund an dem Ort, den Du besuchen möchtest. Respektiere die Rechte und Bedürfnisse anderer Menschen und Tiere und hinterlasse keinen Müll oder Kot.

Schwimmen mit Hund macht Spaß und ist gesund

Schwimmen mit Hund ist eine wunderbare Möglichkeit, die Zeit mit Deinem Vierbeiner zu genießen und ihm etwas Gutes zu tun. Schwimmen fördert die Gesundheit, die Fitness und das Wohlbefinden Deines Hundes und stärkt eure Bindung.

Du solltest Deinen Hund langsam und positiv an das Wasser gewöhnen, die passende Ausrüstung für ihn bereithalten, einen geeigneten Ort zum Schwimmen auswählen und verschiedene Spiele und Übungen mit ihm ausprobieren. Wir hoffen, dieser Blogartikel hat Dir einige nützliche Informationen und Anregungen für das Schwimmen mit Hund gegeben. Wir wünschen Dir und Deinem Hund viel Spaß beim Planschen! 

Quellen: