• Hundeführerscheinprüfung Vorbereitung

    Alles was Du zu Deinem Hundeführerschein wissen musst!

Hundeführerscheinprüfung Vorbereitung

Ein Tier benötigt eine konsequente Erziehung und viel Aufmerksamkeit. Viele Hundebesitzer wollen mit ihrem Hund neue Erfahrungen sammeln und für sie ist es wichtig, dass der Hund auf sie hört. Mit einer Hundeführerscheinprüfung kann sichergestellt werden, dass die Hundebesitzer mit dem Tier richtig umgehen können. Die Vorbereitungen für die Prüfung sind umfangreich und Mensch und Tier können vieles lernen. Das Tier ist in der Lage Dinge zu erlernen und Fähigkeiten zu entwickeln um mit dem Menschen gemeinsam Aufgaben zu lösen. Es gibt für die Prüfung eine intensive Vorbereitungszeit, die verschiedenste Bereiche in der Zusammenarbeit zwischen Hundebesitzer und Tier klärt.

Was ist ein Hundeführerschein?

Der Hundeführerschein kann erworben werden, um einen Befähigungsnachweis zu erlangen, der beweist, dass Besitzer und Hund zusammen sicher umgehen können. Die Richtlinien für den Hundführerschein sind aber bundesweit nicht einheitlich geregelt und in der Hand von Vereinen und Verbänden. Es gibt den Verband für das deutsche Hundewesen (VDH), der Hundeführerscheinprüfungen für wenig Geld anbietet.

Geprüft wird das Zusammenspiel von Hund und Besitzer in den unterschiedlichen Alltagssituationen. Zwar ist der Hundeführerschein weder gesetzlich vorgeschrieben, noch gibt es eine Verpflichtung dazu. Viele Hundehalter mögen aber den Vorbereitungskurs und haben großen Spaß daran, die Hundeprüfung zu absolvieren.  Der VDH hat insgesamt 177 Hundevereine, die registriert sind. Damit finden Sie auch in Ihrer Nähe einen Hundeverein, bei dem Sie die Hundeprüfung durchführen können.

Die Vorteile des Hundeführerscheins

Der Hundeführerschein ist empfehlenswert, denn in manchen Bundesländern kann man sogar wegen des Besitzes des Hundeführscheins für einen gewissen Zeitraum sich von der Hundesteuer befreien lassen und damit viel Geld sparen. Es gibt auch weitere Regelungen, die beispielsweise die Leinenpflicht nicht mehr einfordern, falls ein Hundeführerschein vorliegt.

Der Ablauf der Vorbereitungen und die Prüfungen

Die Vorbereitungen umfassen etliche Übungen in einem Kurs und es können dort Prüfungssituationen trainiert werden. Der Hundehalter und der Hund werden optimal vorbereitet. Die Hundehaltung und die Erziehung des Tieres werden thematisiert und in allen Einzelheiten besprochen. Auch das tierische Sozialverhalten wird erörtert und der Besitzer kennt sich nach dem Kurs wirklich mit dem Tier aus. Die Alltagssituationen können in verschiedenen Umgebungen unterschiedliche Personen und Gegenstände miteinbeziehen und je nachdem, wie das Tier darauf geschult wurde, kann die Reaktion der Beteiligten ganz besondere Herausforderungen mit sich bringen. Die Vorbereitungen müssen diese Situationen klären und die Hundebesitzer dürfen sich mit ihren Hunden abstimmen.

Die Hundeprüfung bestehen

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil besteht aus 35 Fragen, die verschiedene Themengebiete umfassen. Es werden das Sozialverhalten von Hunden und die Kommunikation in Fragen thematisiert. Auch Erziehung und Ausbildung sind wichtige Bestandteile dieser Prüfung und die Fragen dazu müssen beantwortet werden.  Die Reaktionen von Hunden können ganz unterschiedlich sein und der Besitzer muss damit umgehen können. Auch hierzu werden dazu passende Fragen gestellt. Für viele Besitzer sind auch Fragen zur Ernährung und Gesundheit von großer Wichtigkeit und dies wird in der Prüfung genauer beleuchtet. Fortpflanzung und Rassenkenntnisse sind für die Prüflinge Themen, die genaues Wissen erfordern.

Das Tier und die rechtlichen Bestimmungen sind ebenfalls Teil der theoretischen Prüfung. Die Haltung und Pflege ist essentiell wichtig und die Besitzer müssen Auskunft erteilen, wie sie die Hunde halten und pflegen. Nur wenn der Prüfungsteilnehmer mehr als 80 % der Fragen zutreffend beantwortet hat, gilt die Prüfung als bestanden. Es darf die Prüfung unbegrenzt oft wiederholt werden. Die Theorieprüfung dauert 60 Minuten, die Praxisprüfung zwei bis drei Stunden.

Kosten der Hundeprüfung

Die Hundeprüfung ist günstig und kostet zwischen 90 und 130 Euro. Teilnehmen darf jeder ab dem 16. Lebensjahr und Hunde ab zwölf Monaten.

Hundeführerschein

Mit Hund Gassi gehen | © Bildagentur PantherMedia / Andy Nowack