• Hundeführerschein: Theoretische Prüfung

    Alles was Du zu Deinem Hundeführerschein wissen musst!

Hundeführerschein: Theoretische Prüfung

Hundeführerschein: Theoretische Prüfung – Die Gesetzeslage zum Thema Hundeführerschein und Sachkundenachweis ist in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich und es empfiehlt sich daher bereits vor der Anschaffung eines Hundes, bestimmte Informationen einzuholen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen, damit am Ende auch gewährleistet ist, dass das neue Familienmitglied einziehen darf und ein glückliches und langes Hundeleben bei seinen Menschen haben darf.

Theoretische Prüfung zum Hundeführerschein – Basiswissen für die Wahrnehmung einer Verantwortung für einen Hund

Im Rahmen verschiedener problematischer Vorfälle im Zusammenhang mit Hunden setzte sich eine breite Forderung durch, dass es gewisser Gesetze und deren Umsetzung bedarf, damit ein problemloses Zusammenleben zwischen Hund und Mensch gewährleistet ist. Verbunden mit dieser Forderung wurde schnell deutlich, dass es gewisser Voraussetzungen beim Menschen im Zusammenleben und im Umgang mit Hunden bedarf, damit sich Hunde gut und glücklich entwickeln können und ein unauffälliges und problemloses Leben an der Seite seiner Menschen führen können.

Menschen sollen Prüfungen ablegen und damit deutlich machen, dass sie über ein gewisses theoretisches Basiswissen verfügen und dies auch in der Lage sind, in die Praxis umzusetzen. Dies war der Startschuss für den Hundeführerschein, der sich in die theoretische und in die praktische Hundeprüfung gliedert. Bei genauer Betrachtung ist die sogenannte Hundeprüfung eher eine Menschenprüfung.

Wege zum Hundeführerschein

Die logische und sinnvolle Reihenfolge ist die, dass erst einmal theoretisches Basiswissen zum Thema Hund erworben wird und in der theoretischen Hundeprüfung dann gezeigt wird, dass man sich mit seinem zukünftigen Familienmitglied inhaltlich ausreichend beschäftigt hat, die theoretische Hundeprüfung besteht und die erste Hürde zum Hundeführerschein somit erfolgreich bewältigt hat. Nun steht der praktischen Hundeprüfung nichts mehr im Weg, Hundehalter haben die Möglichkeit, zu zeigen, dass sie in der Lage sind, das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und am Ende mit Bestehen auch dieser Prüfung den Hundeführerschein zu erlangen.

Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass mit der praktischen Prüfung nach der theoretischen nicht zu lange gewartet wird, denn die Anbieter solcher Prüfungen haben Fristen, wo innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach der theoretischen Hundeprüfung auch die praktische Hundeprüfung abgelegt werden muss, da andernfalls die Theorieprüfung noch einmal wiederholt werden muss.

Vorbereitungskurse für den Hundeführerschein können besucht werden, müssen es aber nicht zwangsweise, das bleibt jedem Hundehalter selbst überlassen. Vorbereitungskurse können entsprechend überall dort besucht werden, wo entsprechendes Wissen vermittelt wird.
Prüfungen werden aber nur anerkannt, wenn sie bei Prüfern abgelegt wurden, die vom Fachministerium des jeweiligen Bundeslandes anerkannt worden sind.

Hierzu ist es ratsam, eine entsprechende Liste mit anerkannten Prüfern einzusehen, die in der Regel vom zuständigen Ministerium zur Verfügung gestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass glückliche Hunde kaum bis gar nicht problematisch auffallen und dies im Interesse aller ist und damit Hunde glücklich sein dürfen, ist es erforderlich, dass auf ihre Bedürfnisse geachtet wird und dazu bedarf es einer Wissensgrundlage und der Sensibilisierung und Befähigung von Hundehaltern.

Inhalte der theoretischen Hundeprüfung

In einem Sprichwort heißt es, dass Hunde die besseren Menschen seien, was durchaus inhaltlich nicht selten tatsächlich so sein dürfte, jedoch sind Hunde anders als Menschen, sie haben andere Bedürfnisse und sie kommunizieren anders und wenn dies erkannt und beachtet wird, dann steht in der Regel einer unproblematischen Mensch-Hund-Beziehung nichts mehr im Weg.

Auf dem Weg zum Hundeführerschein sollen sich Menschen inhaltlich mit Themen auseinandersetzen wie rechtliches Grundwissen rund um das Thema Hunde, wie eine optimale Haltung von Hunden, deren Pflege, Ernährung und Gesundheit gefördert werden kann, auf welche Art und Weise Hunde kommunizieren, wie ihre Körperhaltung und ihre Mimik eingeschätzt werden kann, wie Hunde lernen und sich verhalten.

Darüber hinaus bekommen Hundehalter vermittelt, welche Dinge es zu beachten gilt, wenn sie sich mit ihren Hunden in die Öffentlichkeit begeben, was in der Hundeerziehung angemessen und erlaubt ist und welche Punkte die Beziehung zwischen Mensch und Hund ausmachen.

Fazit zu: Hundeführerschein: Theoretische Prüfung

Beim Thema Hunde ist es nicht anders wie in anderen Bereichen des Lebens, je mehr man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass man im täglichen Handeln in die Lage versetzt wird, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und die Verantwortung, die man für dieses Lebewesen übernommen hat, so wahrzunehmen, dass sich der Hund gut und glücklich entwickeln kann und zum wertvollen Partner wird, den man nicht mehr missen möchte.

Hundeführerschein: Theoretische Prüfung

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