• Hundeführerschein Prüfung

    Alles was Du zu Deinem Hundeführerschein wissen musst!

Hundeführerschein Prüfung

Hundeführerschein Prüfung – Ein Hund und sein Besitzer teilen eine Verbindung, die oftmals weit über die von Mensch zu Mensch hinaus geht. Ein vierbeiniger Begleiter wird seine Treue und sein Vertrauen niemals verlieren. Wer sich einen Hund anschafft, geht einen Bund fürs Leben ein. Jedes Tier hat, genau wie ein Mensch, einen ganz eigenen Charakter. Es muss Sozialverhalten und Gehorsamkeit erst erlernen. Besonders Ersthundehalter sind oftmals mit diesen Erziehungsmaßnahmen überfordert. Der Hundeführerschein hilft einen kompetenten Umgang mit dem Vierbeiner zu erlernen, macht Spaß und kann den Beginn einer lebenslangen Freundschaft so geschmeidig wie nur möglich machen.

Hundeführerschein Prüfung – Harmonie auf beiden Seiten der Leine

Deutschland ist eines der führenden Länder, wenn es um Tierschutz geht. Hierzulande gilt das Wohl des Tieres und somit auch des Haustieres fast genau wie das des Menschen. Sich einen Hund zuzulegen, bedeutet für viele Menschen eine der wenigen Anschaffungen, bei der finanzielle Ausgaben zu mehr Reichtum im Leben führen. Allerdings sollte diese Entscheidung nie leichtfertig und aus einem Moment der Entzückung getroffen werden. Ein Haustier ist neues Familienmitglied, welches sich nicht verbal über Diskrepanzen äußern kann. Daher gilt es, besonders bei Hunden, sich vorher zu informieren.

Welche Rasse passt zu mir und meinen Lebensumständen? Ist der Hund für Kinder geeignet? Kann ich dem Tier ein artengerechtes Leben bieten? Was kann ich tun, um Konflikte zu vermeiden? Mit all diesen Fragen sind neue Hundehalter konfrontiert. Im Folgenden werden wir auf diese Fragen und alles was Sie zum Thema Hundeprüfung wissen müssen mehr erklären.

„Der will doch nur spielen” – Sozialverhalten von Tier und Mensch

Besonders für Stadthunde ist eine Schulung fast unumgänglich. Sie sind von Natur aus nicht gewöhnt, mit dem Lärm, den vielen Menschen und Eindrücken umzugehen. Die Enge in öffentlichen Verkehrsmitteln, Kinder, die das Tier anfassen wollen, flatternde Tauben, die den Jagdinstinkt anregen. All diese Situationen können für Hund und Besitzer zu wahren Problemen und Stresssituationen werden. Die Szenarien in einer Stadt sind oft durch Extreme gekennzeichnet, aber auch in eher ländlichen Regionen, müssen Tier und Mensch aufeinander eingespielt werden.

Ist der Hundeführerschein Pflicht?

Das ist momentan noch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Auch der eigentliche Führerschein und die Hundeprüfung variieren. Um ein Tier ohne Leine führen zu dürfen, bedarf es, beispielsweise in Berlin, eines Führerscheins. Andere Bundesländer bieten einen Steuernachlass für Hundeführerscheinbesitzer an. Bestimmte Rassen erfordern einen sogenannten Sachkundenachweis, der Hundeführerschein wird, nicht immer, aber in manchen Regionen als solche anerkannt. Bei der Landestierärztekammer kann in Erfahrung gebracht werden, ob ein Hundeführerschein Pflicht ist.

Allerdings sollte die Frage der Führerscheinpflicht eher eine zweitrangige Rolle spielen. Der Hundeführerschein ist eine erprobte und anerkannte Methode sich und sein Haustier besser kennenzulernen, auf etwaige Problemsituationen adäquat zu reagieren und das Zusammenleben so entspannt und erfüllend wie möglich zu gestalten. Die Hundeprüfung gibt mehr Sicherheit und Selbstvertrauen bei der Bewältigung von alltäglichen Situationen.

Was beinhaltet der Hundeführerschein?

Ähnlich wie bei einem Autoführerschein besteht die Hundeprüfung aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Nur wer vorerst den Theorieteil besteht, kann sich für die praktische Hundeprüfung anmelden. Das Mindestalter von 16 Jahren gilt deutschlandweit. Die Inhalte und die Dauer der Kurse unterscheiden abhängig von der Region und der Institution. Der Hundeführerschein ist Ländersache. Allerdings gibt es mittlerweile eine Reihe von Selbsttests, die willige Hundebesitzer online ablegen können. Diese Tests ersetzen keinesfalls die eigentliche Prüfung, können aber einen ersten Eindruck der Sachkenntnis vermitteln.

Allerdings sind diese Theoriefragen, zu Hause am Computer beantwortet, nur geringfügig aussagekräftig. Der praktische Test beurteilt die Alltagstauglichkeit des Teams. Einfache Kommandos, Reaktion auf Menschenmassen oder Kinder, das Verhalten mit anderen Hunden oder die Tauglichkeit für Spaziergänge ohne Leine werden auf den Prüfstand gestellt. Hier wird sehr schnell deutlich, wer sich gut vorbereitet hat und wer vielleicht noch ein paar Stunden mit einem Trainer üben sollte.

Wie viel kostet das und wie lange dauert die Hundeführerschein Prüfung?

Der Preis eins Hundeführerscheins kann von etwa 80 bis 130 Euro reichen, abhängig von Region und Institution. Die Vorbereitung kann bis zu einem Jahr dauern, ist aber in den meisten Fällen weitaus kürzer. Das hängt ganz von der Lernbereitschaft des Teams ab. Die Gültigkeit eines einmal erworbenen Führerscheins ist lebenslang, sollte aber bei der Anschaffung eines neuen Tieres neu erworben werden. Die Hundeprüfung bezieht sich nicht nur auf die Fähigkeit des Führers, sondern eben auf das Paar und ihre Interaktion als Team. Das kann von Tier zu Tier und Mensch zu Mensch vollkommen unterschiedlich sein.

Wo wird die Hundeführerschein Prüfung abgenommen?

Anerkannte Hundeschulen sind bestens auf ihre zwei- und vierbeinigen Schüler eingestellt. Der Berufsverband für Hundeerzieher, zertifizierte Hundetrainer und der Verband für das Deutsche Hundewesen sind einige der Anlaufstellen für die Hundeprüfung. Für die Vorbereitung gibt es zahlreiche Kurse. Hier wird praxisnah geübt, geschult und etwaiges Fehlverhalten korrigiert. Außerdem treffen sich hier Hundeliebhaber und die Tiere finden neue Spielgefährten. Die Erfahrung wird von den Teilnehmern oft als zusammenschweißend und freudig beschrieben. Alle berichten von den positiven Auswirkungen auf das Zusammenleben.

Die Beziehung zwischen Tier und Mensch wird vertieft. Es wird neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten als Hundeführer geschaffen, Sicherheit für das Team und sein Umfeld vermittelt und zu guter Letzt, macht es allen Beteiligten riesigen Spaß. Auf spielerische Weise, in einer geschützten Umgebung und unter fachmännischer Anleitung werden lebenswichtige Inhalte und Verhaltensmuster vermittelt.

Für den Ernstfall bestens vorbereitet

Das ein Tier beißt, aus Panik vor ein Auto läuft oder in einen Konflikt mit anderen Tieren gerät, sind wohl einige der schlimmsten Vorstellungen, die ein Hundebesitzer haben kann. Allerdings denken die meisten Hundehalter, sie haben ihren Gefährten absolut unter Kontrolle und “der ist doch so harmlos” ist die Devise. Das Tier als solches ist es auch, aber manchmal haben die Tiere eine traumatische Vergangenheit oder müssen erst langsam ein verträgliches und angemessenes Sozialverhalten erlernen. Anders als bei einem Kleinkind können einfache Worte hier kaum helfen. Hunde reagieren auf Autorität.

Wenn sie ihrem Halter bedingungslos vertrauen, sind sie die besten und treuesten Lebensgefährten, die sich der Mensch nur wünschen kann. Autorität kommt oftmals mit Kompetenz. Nur Hundehalter, die wissen, wie sie mit ihrem Tier zu kommunizieren haben, können dieses unendliche Vertrauen im Hund wecken.

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Hund gibt das Pfötchen | © Bildagentur PantherMedia / belchonock