Haben Sie das mal beobachtet? Wie viele Menschen heute einen Hund haben oder zwei oder drei. Die Tierliebe der Deutschen scheint unbegrenzt und doch, sie hat Grenzen. Dann nämlich, wenn vom geliebten Zweibeiner eine Gefahr für andere Tiere und für Menschen ausgeht. Tödliche Beissattacken sorgen immer wieder für heftige Diskussionen darüber, wann ein Hund gefährlich ist. Wenn er zu den Kampfhunderassen gehört? Wenn er besonders groß und stark ist? Oder reicht es schon, wenn der Nachbarsdackel immer wieder in die Waden harmloser Spaziergänger beißt?

Sachsen-Anhalt verkriecht sich

Wie mit auffälligen Hunden umgegangen werden und wer eine Hundeprüfung machen muss, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Das wird im jeweiligen Hundegesetz geregelt. In Sachsen-Anhalt halten sich viele Hundehalter einfach dadurch aus der Sache mit dem Hundeführerschein heraus, in dem sie ihre Hunde gar nicht erst anmelden. Das aber ist Pflicht. Gilt der Hund als auffällig, wurde er zum Beispiel schon beim Ordnungsamt oder der Polizei gemeldet, dann muss sein Besitzer zumindest einen Sachkundenachweis erbringen und einen Wesenstest beim Hund durchführen lassen.

Der Hundeführerschein in Sachsen-Anhalt wäre aber in vielen Fällen angebracht. Wie man ihn macht? Der Sachkundenachweis kann erbracht werden, in dem man beim Tierarzt einen entsprechenden Fragebogen ausfüllt. Der Wesenstest wird zum Beispiel vom Veterinäramt abgenommen. Der komplette Hundeführerschein kann bei unterschiedlichen Stellen erworben werden, hierzu sollte man seinen Tierarzt um Rat fragen.

Keine Angst vor großen Tieren

Wer so genannte Kampfhunde liebt, Schäferhunde bevorzugt oder einen so genannten Vorfallshund sein Eigen nett – das sind Hunde, die schon mal unangenehm aufgefallen sind – sollte seinem Tier zu Liebe freiwillig die Hundeprüfung machen und sich und seinen Liebling von der Leinen- und Maulkorbpflicht befreien.
Damit tragen Hundebesitzer zusätzlich zur Verbesserung des Images der umstrittenen Rassen bei und schenken anderen Hundehaltern und deren Zweibeinern Sicherheit und Freiheit.

Wissen, was sein Hund kann

Stellen Sie sich einfach vor, Sie wollen einen LKW fahre, haben aber noch nicht einmal den Mopedführerschein. Sie steigen also in den Lkw ein, fahren los und krach, landen in der nächsten Leitplanke. Gut, wenn kein Fußgänger dabei zu Schaden kommt.
Genau so ist es, wen Sie sich einen großen Hund anschaffen, sei es als Welpe oder aus dem Tierheim und keinerlei Ahnung haben, was in dem Tier vorgeht und wie man mit ihm umgeht. Sie können dann von Glück sagen, wenn nichts passiert.
Also, erst Hundeprüfung machen und dann starten.

Können Sie zum Beispiel diese Fragen beantworten?

Welche Auswirkung hat häufige und lange Zwingerhaltung auf die Wesensentwicklung eines Hundes?


  • An welchen Körperteilen kann man am schnellsten die Stimmung des Hundes ablesen?
  • Warum verhalten sich Hunde häufig gegenüber Kindern anders als gegenüber erwachsenen Personen?

Ja! Sind Sie sicher? Oder doch nicht so ganz? Diese und viele andere Fragen sind beim Hundeführerschein zu beantworten. Spannende Fragen, wie wir finden, die Lust darauf machen, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Und genau da sollten Hundehalter in Sachsen-Anhalt und im ganzen Land ansetzen. Mit viel Wissen rund um ihren Hund punkten und dafür sorgen, dass es nicht mehr zu gefährlichen Situationen kommt.

Eigeninitiative zahlt sich aus

Ganz gleich, ob Sie einen Mops oder einen Matiff haben, gute Erziehung, Vertrauen und Rücksichtnahme sollten das Verhältnis zwischen Mensch und Hund prägen. Damit all die vielen Hundefreunde in Deutschland viel Spaß an ihren Hunden und an der Begegnung mit anderen Hunden und ihren Haltern haben. Sicher gibt es auch in ihrer Nähe eine gute Hundeschule oder Hundetrainer, die gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Hund daran arbeiten, den Hundeführerschein mit Bravour zu bestehen. Also informieren Sie sich und machen Sie Ihren Hundeführerschein in Sachsen-Anhalt oder ihrem Bundesland!

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